Wie Sie bessere Stellenanzeigen schreiben und gezielter platzieren - Rückschau #hrbc2015uft.

Die Stellenanzeige ist einer der wichtigsten Bestandteile im Personalmarketing. Ohne die richtigen Worte und Orte für Ihre Stellenanzeige bringen Sie keinen Kandidaten dazu, sich bei Ihnen zu bewerben. Oder nur die falschen.

Hans Steup

Hans Steup 01. März 2015 ·

Viele Stellenanzeigen sind wirkungslos

Beim HR Barcamp 2015 in Berlin diskutierten 160 Personaler und Personaldienstleister die brennendsten Themen der Branche.

Stellenbeschreibungen und Stellenanzeigen schneiden in Umfragen bei Bewerbern regelmäßig schlecht ab. Sie enthalten zu viele Floskeln, nichts sagendes Marketing-Geplänkel und überzogene Forderungen an Bewerber.

Kein Wunder also, dass in drei von sechs Sitzungen, die ich beim HR Barcamp besucht habe, die Stellenanzeige das Gesprächsthema Nummer eins oder zumindest ein wichtiger Teilaspekt der Diskussion war.

Stellenanzeigen sollen passenden Kandidaten nicht nur Fakten, sondern vor allem ein Gefühl dafür vermitteln, wie es ist, bei einem Unternehmen zu arbeiten. Was ist eigentlich so schwer daran, die richtigen Worte für Stellenanzeigen zu finden?

Und was ist eigentlich so schwer daran, die richtigen Orte für eine Stellenanzeige zu finden? Die Orte, an denen sich passende Kandidaten aufhalten?


Schreiben Sie bessere Stellenanzeigen

Das Ergebnis einer Sitzung auf dem HR Barcamp war: Personaler müssen schreiben lernen. Gemeint sind nicht Rechtschreibung und Grammatik. Sondern Geschichten.

Vielleicht klingt das für Sie etwas komisch, wenn Sie in Stellenanzeigen bislang nur Listen mit Forderungen an den Kandidaten beschrieben haben.

Schreiben Sie doch mal eine Geschichte. Geben Sie einem passenden Kandidaten eine Rolle in Ihrer Geschichte. Warum tut Ihr Unternehmen das, was es tut? Wie tut Ihr Unternehmen das, was es tut? Was genau macht die Abteilung und welche Rolle in der Abteilung spielt der neue Kollege? Bewerben Sie sich beim Bewerber.

Wie Storytelling eine Stellenanzeige verändern kann, sehen Sie hier.

Haben Sie jetzt Lust bekommen, selbst bessere Stellenanzeigen und Geschichten zu schreiben?

Dann finden Sie hier drei Bücher mit wertvollen Tipps rund ums Schreiben und Storytelling:

  • Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Roy Peter Clark
  • Das Leben und das Schreiben von Stephen King (Ja, DER Stephen King)
  • Überzeugen wie Steve Jobs von Carmine Gallo


Platzieren Sie Ihre Stellenanzeigen gezielter

Es ist ziemlich einfach, Stellenanzeigen bei Stepstone, Monster und Co. zu schalten. Und oft auch ziemlich ernüchternd.

Die Begeisterung bezüglich der üblichen Verdächtigen hielt sich beim HR Barcamp in Grenzen. Sie seien zu teuer, unflexibel und hätten so manche Überraschung in ihren Geschäftsbedingungen.

Auf die Frage, warum Personaler mit ihren Stellenanzeigen nicht auf Alternativen schwenken, betretenes Schweigen. Man hätte keine Zeit, sich mit der langwierigen Suche nach Alternativen zu beschäftigen. Das erinnert mich an Sisyphos, der immer wieder einen schweren Felsbrocken einen Berg hinauf wälzt, obwohl der, fast am Gipfel, jedes Mal wieder ins Tal rollt.

Hakt man nach, erzählen vor allem Personaler kleiner Unternehmen, dass sie Anzeigen in kostenlosen Stellenbörsen schalten und auf Facebook. Manche buchen auch Werbung auf Facebook, weil diese sich kostengünstig fokussieren lässt auf eine Region und auf mögliche Interessen potentieller Kandidaten. So erzählten die Kollegen von ausbildung.de von Erfolgen bei Kandidaten, denen Media Markt „gefällt“.

Bewerben Sie Ihre Stellenangebote außerdem über Google Adwords. Auch dort können Sie Ihre Anzeigen gezielt auf die Region rund um Ihren Unternehmensstandort ausrichten. Das beste dabei: Die Einblendung Ihrer Anzeigen ist kostenlos. Erst beim Klick auf Ihre Google-Anzeigen und einer Weiterleitung auf Ihre Karriereseite fallen Kosten an.

Womit wir wieder beim Schreiben sind: Je überzeugender Sie die Anzeigen bei Google und die Stellenangebote auf Ihrer Karriereseite beschreiben, desto mehr Besucher machen Sie zu Bewerbern. Marketing-Experten sprechen hier von der Konversionsrate. Sie ist der Schlüssel, um schnell und preiswert neue Mitarbeiter zu gewinnen.

All das ist schon etwas anspruchsvoller, zugegeben. Lassen Sie sich am besten von einem Profi zeigen, wie das geht. Schließlich wollen Sie die Fehler, die andere schon gemacht haben, nicht auch wieder machen.

Wenn Sie eine kostengünstige, einfache und - nach einer kurzen Einarbeitung - zeitsparende Alternative zu den großen Jobportalen suchen, lernen Sie den effektiven und wirkungsvollen Umgang mit Social Media.

Finden Sie heraus, in welchen Foren, Facebook-Gruppen und sozialen Medien sich mögliche Kandidaten aufhalten. Ganz nebenbei vertiefen Sie die persönlichen Beziehungen mit zukünftigen Mitarbeitern und stärken Ihre Arbeitgebermarke.

Hilfreiche Tipps zum Umgang mit sozialen Medien finden Sie hier:

  •     The Art of Social Media von Guy Kawasaki (Lesebefehl)
  •     www.jonloomer.com
  •     www.allfacebook.de

 

Wir sind für Sie da

Texte für Webseiten zu schreiben, ist die Kunst, menschliche Leser anzusprechen. Und gleichzeitig für Suchbegriffe gefunden zu werden, nach denen die Menschen in Suchmaschinen suchen.

Wenn sie tiefer einsteigen möchten in Online-Stellenanzeigen, oder eine Frage haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.

Fällt ihnen ein Kollege ein, für den die in diesem Beitrag genannten Bücher und Links hilfreich sein könnten?

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Alle weiteren Informationen und Zusammenfassungen zum HR Barcamp 2015 finden Sie auf hrbc15.tumblr.com

Alle Tweets gesammelt auf www.hsteup.de/HRBC2015-2

 

 

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